Nach meinem Kampf mit Sandra und der Prüfung im Drachenschrein musste ich mich erst einmal im Pokécenter ausruhen. Ich habe mir den Bauch vollgehauen und bin danach todmüde auf einem Sessel eingeschlafen. Am nächsten morgen habe ich einen Blick auf die Karte meines PokéCom geworfen um zu sehen wie ich zur Pokémon Liga komme: Mein Weg würde mich erst einmal wieder nach Hause führen!
Von Neuborkia aus geht die Route 27 nach Kanto zum Indigo Plateau, doch um diesen Weg zu nehmen muss man die Tohjo-Fälle, die Kanto und Johto miteinander verbinden, bezwingen. Es gibt zwar noch die Möglichkeit den Magnetzug zu benutzen – aber der ist momentan außer Betrieb. Typisch für mich: Es muss eben auf die harte Tour gehen. Mit meinem fliegenden Pikachu flog ich schnell nach Neuborkia und stattete meiner Mutter und Professor Lind einen Besuch ab, die beide sehr stolz auf mich waren. Dann setzte ich meine Reise fort und überquerte erst einmal das kleine Gewässer am östlichen Rand des Dorfes. Nach wenigen Schritten auf festem Boden sprach mich ein Mann an und riet mir einen Blick auf meine Karte zu werfen. Ich riskierte einen schnellen Blick und ich sah eine ganz andere Karte als ich sie kannte: Ich war bereits in Kanto! Noch entschlossener machte ich mich auf den Weg zu den Tohjo-Fällen und nach einiger Zeit und einigen Trainern erreichte ich sie schließlich. Ich betrat die Höhle in der sich der Wasserfall befindet und ließ mich von Dragonir dank seiner neuen Fähigkeit Kaskade sicher nach oben transportieren. Nach einigen Metern ging es auf der anderen Seite wieder hinab – woohoo! Einen Wasserfall runter zu düsen ist besser als jede Achterbahn, die ich kenne.
Ich verließ die Höhle in Richtung Kanto und fand mich auf der anderen Seite der Route 27 wieder, die mich über die Route 26 geradewegs zu weiteren Trainern und der Siegesstraße führen sollte.
Die Siegesstraße wird von Angestellten der Pokémon Liga bewacht und nur Trainer, die alle acht Arenaleiter ihrer Region geschlagen haben dürfen passieren. Ich betrat das große Gewölbe und war etwas verwundert darüber, dass ich wohl der einzige Trainer war, der sich hier aufhielt. Dann erinnerte ich mich an einen Zeitungsbericht über zwei Betrüger, die jeweils vier Orden ergattern konnten und sich als Team in die Siegesstraße geschummelt haben. Zusammen konnten sie die Siegesstraße gerade so meistern doch bei den Top 4 sind sie kläglich gescheitert und ihr Betrug mit ihren Orden ist aufgeflogen. Danach hat die PokéLiga beschlossen Trainer die Siegesstraße nur noch nacheinander bezwingen zu lassen, beziehungsweise mit ausreichend zeitlichem Abstand, um zu verhindern, dass sie die Siegesstraße als Team bezwingen.
Ich setzte meinen Weg fort und durchquerte die drei großen Gewölbe der Siegesstraße, wo ich mich immer wieder mit diversen Georok, Kleinstein, Onix und sogar Donphan herumschlagen musste. Ich konnte gerade den Ausgang erkennen als mich eine bekannte Stimmte aufforderte stehen zu bleiben… Roger.
Wie schon so oft forderte er mich zu einem Kampf heraus. Zwar behandelte er seine Pokémon immer noch schlecht, doch insgesamt haben sich sein Verhältnis zu ihnen und auch seine trainerischen Fähigkeiten deutlich verbessert. Er eröffnete den Kampf mit Sniebel, welches meinem Alpollo so schwer zusetzen konnte, so dass ich es gegen Dragonir ausgetauscht habe. Dragonir wurde spielend mit ihm, Golbat und Kadabra fertig, aber als er Magneton gegen Dragonir einsetzen wollte wechselte ich zu Igelavar. Magneton und Rogers Alpollo waren ihm unterlegen und als er seinen Trumpf Impergator in den Kampf schickte musste Pikachu ran um dem Kampf endgültig für uns zu entscheiden. Roger war zwar verärgert, aber durch die Blumen ließ er mich wissen, dass ich der bessere Trainer sei.
Ich setzte meinen Weg fort und fand mich nach der Siegesstraße auf dem wunderschönen und friedlichen Indigo Plateau wieder. Noch eine Tür trennte mich vom Aufenthaltsort der Top 4, den besten Trainern Kantos und Johtos!
Weiter geht’s in Teil 12 des Pokémon Logs – das große Finale!
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