Ich habe mich nach den Kämpfen mit den Pokémaniacs und Strebern noch ein wenig in der Passage von Dukatia City umgesehen und bin auf einen Fotoladen gestoßen in dem ich mich als Team Rocket Rüpel verkleidet fotografieren lassen konnte. Meinen Pokémon hat es wahnsinnig Spaß gemacht zu posieren. Ein paar Meter weiter hat ein Pokémoncoiffeur seinen Laden, aber 500 Pokédollar nur für einen Haarschitt fand ich etwas arg teuer.. Zumal ich permanent knapp bei Kasse bin da ich ständig Poké-, Super- und Hyperbälle kaufen muss. Jedenfalls habe ich mich nun lange genug in Dukatia City aufgehalten und es wurde Zeit für mich aufzubrechen. Wenn ich nur nicht immer so weit laufen müsste… War hier nicht irgendwo ein Fahrradladen? Wenig später hatte ich mich durch die Gassen von Dukatia City gequetscht und habe unterwegs im Blumengarten noch eine Schiggykanne bekommen. Im Fahrradladen angekommen begrüßte mich ein traurig dreinblickender älterer Herr. Er erzählte mir, dass es nicht so gut läuft mit seinem Fahrradladen und dass er wohl demnächst schließen müsse. Da kam ihm die Idee, dass ich vielleicht ein wenig Werbung für ihn machen könnte. Er bat mich eines seiner Fahrräder zu fahren um so Kundschaft anzulocken – ich willigte ein.
Mit dem Fahrrad machte ich mich auf den Weg nach Norden, entlang der Route 35. Nach einigen Kämpfen mit Trainern kam ich am Eingang zum Pokéthlon und dem Nationalpark an. Ich wollte eigentlich nur in einen Wettkampf hineinschnuppern, da traf ich schon wieder auf Lyra, die mir einen Trainingsanzug überreichte, damit ich sportlich und cool aussehe. Nachdem ich mehr oder weniger gezwungen wurde mit meinen Pokémon an einem Wettkampf teilzunehmen fand ich mich auch schon in der Arena wieder wo wir im Speedwettbewerb Hürdenlauf, Flaggen sammeln und Runden rennen absolvieren mussten. Leider hat es nicht für den ersten Platz gereicht, aber auf Anhieb den zweiten ist auch nicht schlecht.
Zur Entspannung bin ich mit meinen Pokémon durch den Nationalpark spaziert wo wir noch um den ein oder anderen Kampf gebeten wurden und auch gewannen. Danach sind wir weiter über die Route 36 bis zu dem merkwürdigen Baum, dem ich schon einmal begegnet bin. Er versperrte immer noch den Durchgang. Von einer jungen Frau neben dem Baum bekam ich den Tipp, dass der Baum sich regt wenn man Wasser auf ihn gibt, also gab ich ihm einen ordentlichen Schluck Wasser aus der Schiggykanne. Daraufhin offenbarte er sein wahres Äußeres und gab sich als Mogelbaum, ein Stein-Pokémon zu erkennen. Es wollte mich angreifen, aber mein Surfer-Pikachu ging dazwischen und schwächte es soweit, dass ich es einfach fangen konnte. Danach ging es auf Route 37 weiter nach Teak City wo mich noch einige Trainer herausforderten – hier erwarteten mich unter anderem zwei Doppelkämpfe.
In Teak City angekommen sah ich mich erst einmal um und fand eine abgebrannte Turmruine. Wie auch Viola City möchte diese Stadt seine traditionellen Wurzeln wahren und deshalb ist das Pokécenter in einem dunklen Weinrot gehalten. Ich betrat den Turm, in dem ich von Eusin angesprochen wurde. Offenbar ist er schon länger den drei legendären Pokémon auf der Spur, die sich im Kellergeschoss des Turmes aufhielten. In seiner Nähe fand ich Jens, den Arenaleiter von Teak City. Ich wollte gerade das Kellergeschoss betreten als ich schon wieder von Roger, dem rothaarigen Dieb, aufgehalten und zu einem Kampf herausgefordert wurde. Auch diesmal unterlag er und verschwand. Endlich konnte ich in das Kellergeschoss und sah die drei legendären Pokémon aus nächster Nähe. Es musste sich um Entei, Suicune und Raikou handeln, den drei Pokémon, die in der Geschichte vorkommen, die ich in dieser Stadt aufgeschnappt hatte:
“Vor über 700 Jahren standen zwei große Türme in der Stadt: Im Westen der Bronzeturm und im Osten der Zinnturm.
Auf ihnen lebten zwei legendäre Vogel-Pokémon, die von den Menschen verehrt wurden: Lugia auf dem Bronzeturm und Ho-oh auf dem Zinnturm. Doch eines Tages brach ein Feuer aus, das 3 Tage lang wütete und Lugia vertrieb. Dabei starben 3 damals noch namenlose Pokémon die heute als Entei, Suicune und Raikou bekannt sind. Ho-oh hauchte ihnen mit seiner Zauberasche neues Leben ein und die Pokémon liefen in alle Richtungen davon. Nach diesem Ereignis verschwand auch Ho-oh aus der Stadt da die Menschen seine Macht nicht verstanden und es davon jagten. Es wurde seitdem nicht mehr gesehen, jedoch sollen die Glocken im Zinnturm angeblich anfangen zu läuten, wenn es zurückkehrt ist.”
Gerade als ich mich ihnen weiter nähern wollte verschwanden sie. Eusin kam zu mir und klärte mich darüber auf, dass diese Pokémon sich noch nie so nah an einen Menschen gewagt haben und es ein Zeichen für meine besonderen Fähigkeiten als Trainer gilt. Danach suchte ich die Arena von Teak City auf.
Hier war es stockfinster, nur der Kerzenschein der alten Frauen erhellte den Weg durch die Arena. Diese alten Frauen stellten sich als Medium heraus, die in dieser Arena trainierten – es handelt sich hier um die einzige mir bekannte Geisterarena. Ich besiegte sie und um mir den Weg zu Jens noch ein bisschen schwieriger zu machen löschten sie die Kerzen. Endlich hatte ich es geschafft zu Jens vorzudringen; vor unserem Kampf erzählte er mir, warum er Arenaleiter geworden ist. Ihm geht es um die drei legendären Pokémon des Turmes und er wolle durch das harte Training würdig werden um sie anzutreffen.
Wir lieferten uns einen spannenden Kampf, den ich knapp für mich entscheiden konnte. Mit seinem Gengar hatte er Pikachu und Igelavar auf die Matte geschickt, so dass ich mit Tauboga gegen seine Alpollos antreten musste. Nach dem Kampf überreichte er mir den Phantomorden, durch den ich Surfer auch außerhalb eines Kampfes einsetzen kann und TM 30 Spukball, mit der er Pikachu und Igelavar besiegte.
Danach musste ich dringend das Pokécenter aufsuchen um meine Schützlinge und mich auszuruhen, das war schließlich ein harter Tag… *schnarch*
Weiter geht’s mit dem Plog in Teil 8!
Teilen